Sonntag, 31. Dezember 2017

Hotspot

Hawaii ist erst schlappe 80 Millionen Jahre alt. Die meiste Zeit blieb die Natur ungestört. Erst vor tausend Jahren richteten die Polynesier schon eine Menge Unheil an, brachten die Fauna durch ihre mitgebrachten Tiere aus dem Gleichgewicht, jagten Vögel, nicht mal zum Essen, sondern um daraus Federmäntel für den Chef zu machen (für den Königsmantel mussten 45.000 ihr Leben lassen). Captain Cook und die ihm folgten haben dann willentlich oder fahrlässig das Ergebnis der ersten 80 Millionen Jahre völlig umgekrempelt. Die vielen tropischen Vögel hier, (fast) alle hier ursprünglich nicht heimisch. Hund, Mungo, Katze, Maus, alles eingeschleppt. Sogar die Geckos.

Doch ist eh alles temporär. Eines Tages wird Hawaii wieder im Meer verschwinden. Während hier auf Big Island die Insel noch wächst, geht Kauai schon Zentimeter für Zentimeter unter. Vermutlich werden, weil weiter Lava gespuckt wird, die Pazifische Platte aber westlich wandert, im Osten neue Inseln entstehen. Ob es dann noch Menschen gibt? 

Die Lavaausbrüche bestimmen das Landschaftsbild. 


Der Kilauea Vulkan im Südwesten, einer der drei großen Berge, ist immer noch aktiv. Von seinen Seitenkratern kommen die faszinierenden Bilder, wenn die rote Lava ins Meer fließt.  Den Gefallen tut sie uns zur Zeit nicht, weil die Aktivität nur mäßig ist. Bis an den Rand des Lavaflusses müsste man 9 km über erkaltete Lavafelder laufen.

Ein Erlebnis ist aber auch der riesige erkaltete Hauptkrater, der sich durch die Implosion der Sptze vor 400 Jahren gebildet hat, um den herum die Einrichtungen des Volcanoes National Parks geschaffen wurden. Diese können wir nicht alle sehen. Die Schwefeldioxidkonzentration ist westlich des Kraters momentan permanent so hoch, dass die Straße gesperrt wurde. 

Ein kleiner Teil des Vulkans, sozusagen der Krater im Krater ist das Produkt eines Ausbruchs 1959. In diesen steigen wir hinab.


Zunächst durch Regenwald, dann über die Brüche, die entstanden, als die Lava sich zurückzog und erkaltete.


Schließlich unten auf dem erstarrten Lavasee. Dieser sinkt langsam weiter ab, so dass es, insbesondere am Rand, zu Brüchen kommt.




Nach zwei Stunden sind wir runter, einmal durch und die 150 m wieder rauf.  Unbeschadet. Die Seismologen prophezeien auch für die nächsten Tage keine größeren vulkanischen Aktivitäten. Pele, die Göttin der Vulkane, plant einen ruhigen Jahreswechsel.



















Freitag, 29. Dezember 2017

Abgehoben

O


Was auf Kauai nicht mehr realisierbar war, hier haben wir's getan und sind in die Luft gegangen. Zwei fantastische Stunden über Big Island. Interessant sie schnell wechselnden Landschaften. Kona ist Halbwüste, 35 km südlicher, wo unser temporäres Zuhause ist, sieht es tropisch aus. Es scheint hier häufiger zu regnen. Im Süden Wälder, Weideland, dazwischen immer wieder die Lavaströme der letzten Jahrzehnte. 



Die Buchten wie gemalt. Die Lavaströme kennzeichnen die Landschaften. 


Die Macadamia-Plantage akkurat.

Dann der Vulcanoes National Park. Wir überflogen den Krater des Pu'u O'O, indem die Lava brodelte. Immer wieder schossen meterhohe Fontänen hoch. Wenn auch zurzeit keine Lava ins Meer fließt, war das etwas, was man live so schnell wohl nicht wieder sieht, wenn überhaupt nochmal. 





Im nassen Nordosten fließen zig Flüsse ins Meer. Je weiter man zum Norden kommt, um so mehr stürzen sie sich als Wasserfälle von der Steilküste.

Dann ein Einschnitt, DAS Tal. Wir fliegen durch das Tal. Wasserfälle stürzen sich bis zu 1200 m tief hinunter.  Wir kriegen vor Staunen den Mund nicht zu (was bei einer Mitpassagierin noch andere Ursachen hat - nein die beste Ehefrau war es nicht).  




Anders als auf dem Luftweg kommt man hier nicht hin. Wir kurven die Hönge entlang. Unbeschreiblich. Auch die Fotos können das nicht wiedergeben.  

Zum Schluss noch übers Meer. Der Pilot orientiert sich an den Walewatching-Booten, und da sind sie auch, die großen Meeressäuger. Zurück auf dem Kona Airport schwelgen wir noch stundenlang (hält noch an). 









Haustiere

Die farblich ziemlich unscheinbaren Indo-Pazifik-Geckos verstecken sich meistens tagsüber, z. B. in den Gardinenfalten. 

Der erst vor einigen Jahrzehnten eingewanderte (oder eingeschleppte) Goldstaub-Taggecko ist unser aktivster sichtbarer Gast. Er ist beliebt in Terrarien, mag ausgesetzt oder ausgebüchst sein, würde 1974 erstmals in der Natur Hawaiis nachgewiesen und hat in unserem Garten aber schon eine größere Sippe aufgebaut. Lebt wohl auf Bäumen, liebt aber unseren Sonnenschirm und ist überhaupt nicht scheu. 






Donnerstag, 28. Dezember 2017

Die Süßen

Kaum fällt ein Tropfen Saft auf den Stuhl, sind sie da. Die kleinen Zuckerameisen. Kundschafter müssen ständig unterwegs sein, und die Schätze melden. 



Ein paar Minuten, dann ist alles aufgeschleckt und sie sind verschwunden. Übrigens für unsere Geckos, die schön grünen tagaktiven, sind Ameisen nicht interessant. Bisschen schade eigentlich. 

Honaunau National Historical Park

Wanderung durch den Historischen Nationalpark, der vor unserer Haustür liegt. Hier wurde Captain Cook erschlagen, als die Hawaiianer ahnten, das ist gar kein Gott (was kann man heute daraus lernen). Hier wohnten die Könige Hawaiis, hier wurden sie bestattet. Mit der Alahaka Bay hatten sich die Herrscher ein schönes Plätzchen ausgesucht. Wieder ein Ort, an dem man einfach verharren möchte. Dazu der heute sehr klare Tag (Regenwahrscheinlichkeit laut wetteronline <1%). Heute ist die Bucht der Grünen Seeschildkröte überlassen, die bis Ende der 70-er, weil recht schmackhaft, fast ausgerottet war. Ein Exemplar tauchte für uns sogar auf.



Im Hintergrund der Nachbau des historischen Tempels. 


Der Küstenabschnitt nördlich, also unser Hausbeach, der Two Step Beach ist bei den Schnorchlern der Hit. Wir haben es bislang noch nicht geschafft, aber neben den Landanreisenden laden hier auch Boote die Unterwassergucker ab. Angeblich gibt's hier alles. Von Korallenfischen über Schildkröten bis zu Delphinen, mit denen man ausdrücklich nicht spielen soll. Denn nicht nur Haie beißen schon mal zu (so wird gewarnt).

Die Wanderung durch den Nationalpark führt über Lavafelder und Lavaschlackewege, was der besten Ehefrau gar nicht recht behagt.



Vorbei an Bäumen, deren Blüten Schmetterlinge magisch anziehen. 

Der nächste zugängliche Strandabschnitt in Kona Leilani führt straight 300 m bergab mit bis zu 20 %-igem Gefälle. Der Beach aus schwarzem Lavakiesel ist nicht überfüllt. 




Auf dem Rückweg nehmen wir vom Strand zwei junge Mädels aus Kalifornien mit, damit sie nicht laufen müssen. Sie seien zu Fuß hieher gekommen und wollten eigentlich so auch zurück. Nach 15 km fragen wir verwirrt, ob sie sich nicht irren. Nein, nein, der Blick aufs Smartphone, wir wären noch richtig. Einen Kilometer weiter steigen sie aus. Wir fragen nochmal, können es nicht glauben. Sie bestehen See darauf, sie seien hier richtig. Erst etwas später kommen wir drauf, besser nochmal nach den Adressen gefragt zu haben. Aber sicher haben sie noch zu ihren Eltern gefunden, sie hätten ja ein Smartphone.

Am Abend wieder gegrillt. Schließlich sind die Steaks hier im Verhältnis zum Gemüse recht preiswert. Und unser Sunset-Essplatz ist schlicht nicht zu überbieten. 






Mittwoch, 27. Dezember 2017

South Kona

Es ist dunkel als wir endlich in Kona landen. Jutta sucht begeister den Jeep aus (statt eingebautem Navi ein Kompass und GPS-Position). Ein Foto sollte uns den schmalen Abzweig von der Hauptstraße in Honaunau zeigen, an dem unser Haus liegt. Herzlich willkommen, der Schlüssel steckt in der Haustür, mailte die Vermieterin noch. Natürlich kennt das Navi diesen privaten Weg nicht, selbstverständlich nutzt das Foto im Stockdunklen wenig, klar verpassen wir die Stichstraße, schließlich finden wir aber die Zufahrt.



Es ist einfach schön hier. Das erschließt sich ganz besonders am nächsten Morgen. Hier der Blick auf den unendlichen Pazifik, dort in den tropischen Garten. Unser Haus liegt einsam 300 m oberhalb der Küste, die Aussicht ist grandios. 

Big Island wirkt viel dünner besiedelt, viel ländlicher, viel urwüchsiger als Oahu und Kauai. Die Vegetation wirklich üppig, man hat das Gefühl, in wenigen Stunden könnte die schmale Straße hinunter zum Meer zugewachsen sein. Der heftige Regen der Nacht verzieht sich zum Tagesanbruch. 

Typisch amerikanisches Frühstück beim Bäcker in Captain Cook, Supermarkt, Steak vom grasgefüttertem Rind von dieser Insel erstanden, um abends den bereitstehenden Weber-Grill anzuwerfen. Ansonsten erstmal ankommen. 






Himmelsfeuer

Der Flug von Kauai nach Hawaii ist zwei Stunden verspätet, wir sitzen, rechtzeitig angekommen, also vier Stunden rum und werden erst im Denkeln auf Big Island eintreffen. 

Dafür außergewöhnliche Erlebnisse. Nachdem wir ein Gewitter durchflogen haben, geht im Westen hinter den Wolken die Sonne unter. 

Ein knallroter Himmel, wie ich noch nie ein Abendrot gesehen habe. Als wäre der Deckel der Hölle gelüftet. 

Zum Abschied in Kauai machten noch die Wale eine Show. Vom Strand aus zu beobachten, ließen sich sich aufs Wasser klatschen. Bye bye Kauai. 

Montag, 25. Dezember 2017

Hühner

Hühnern kann man auf Kauai nicht entgehen.  1992 zerstörte ein Hurrikan Hühnerfarmen. Die Haushühner vermischten sich mit den von den Polynesiern vor tausend Jahren eingeführten "Urhühnern" und vermehren sich offensichtlich prächtig.  Sie bevölkern Parks, wuseln in Outdoor-Restaurants herum, sind am Strand, auf den Straßen. Die Dedomestzierung hat funktioniert. Ein Eldorado übrigens für Wissenschafler, die die Genmodifizierungen analysieren.






Sonntag, 24. Dezember 2017

Welt-Naturwunder Waimea Canyon

Und er trägt diesen Titel zu recht. Am Ende stehen wir in 1.600 m Höhe an einem der regenreichsten Stellen der Erde. Selbstverständlich halten sich die Wolken heute unter uns, nur ab und an hüllt uns ein Schwall in Nebel.



Vulkane, mächtige Erdbeben und der Waimea River haben dieses tausend Meter tiefe Tal geformt - und es ist schlicht unglaublich.  Die rote Erde, die immergrünen Wälder, die scharfen Einschnitte. Die Farben. 

Ich konnte mich nicht satt sehen. Von fern:



Näher dran:



Ein Drittel der Insel jungfräuliche Natur, wie die Amerikaner sagen. Keine Straße, kein Haus, kein Jagdgebiet, schlichtweg unerschlossen. Es gibt zwar eine Reihe von Trails, die aber auch nur die Randgebiete erschließen und die meistens nur mit Anmeldung begangen werden dürfen. Sie führen bis ins Tal oder zu den Wasserfällen. Ein paar hundert Meter habe ich mich auch durch den Wald geschlagen, auf einem vermeintlich leichtem Pfad, der aber in drei Kilometern 500 m hinab führt. 





Und schließlich oben. Die Insel diagonal vom Pazifik im Westen nach Norden auf der Canyon Road überquert und wieder auf den Pazifik blickend, wo der Nordwind die Feuchtigkeit herantreibt, die am Berg kondensiert. 




Über den Woken. Großartig!












Jurassic Park

Jedenfalls wer einen der Filme gesehen hat und in Kauais Norden unterwegs ist, erwartet jeden Augenblick einen Brontosaurus auf der Lichtung.




Die Flora kann sich hier austoben, immer warm, oft Regen (natürlich, wenn wir unterwegs sind, nur des nachts).


Und im Westen und Norden schöne Buchten. Der Pazifik eignet sich wegen der Strömungen und der Brandung zum Intensivbaden allerdings nur für Kampfschwimmer ( von denen wir auch einen bestaunen, der tatsächlich immer wieder auftaucht). 


Aber wer ein ruhiges Plätzchen sucht, der kann hier fündig werden. 





Freitag, 22. Dezember 2017

Poipu & meer

ZAußerhalb der Ressorts ist Kauai wirklich (amerikanisch) ländlich. Die Orte schlicht, die Häuser einfach und aus Holz. 




Keine Vorgärten, gerne ein bisschen Schrott und einen betagten Pickup davor. Hier werden auch Früchte aus dem Garten ausgelegt, mit der Bitte, sie zu bezahlen. 

Ganz anders, fährt man Stichstraßen raus Richtung Küste und man hat den ocean view. Meistens auch Holzhäuser, aber schick in gepflegten Gärten, gerne noch ein Daimler, Audi oder BMW vor der Tür.

Das Örtchen Hanapepe hebt sich etwas ab. Er nennt sich selbst „der kleinste große Ort“ der Insel. Gut 2000 Einwohner, aber bestimmt 15 Galerien.

Dazu die berühmteste Eisfabrik des Archipels, Lappert. Der Gründer kam aus Österreich. 




Zurück in Poipu und dann dieses Licht.



Blue Hawaii

...heißt der Film mit Elvis aus dem Jahr. 1961, den wir uns zur Einstimmung vor dem Flug noch angeschaut haben. Überwältigende Handlung, immerhin der King in Badehose.

Aber traumhaft die Kulisse, und so ist sie wirklich: Die Coconut Coast von Kauai, der nordwestlichen Hawaii-Insel. Hier kurz vor dem Sonnenaufgang von unserem Balkon aus gesehen.


Die Insel ist quasi ständig im Kino zu sehen. Sie hat die wildeste Natur, ist so sumpfig und gebirgig, dass sie nichtmal direkt umfahren werden kann. Die Nordküste gehörtbzu den regenreichsten Gebieten der Erde, was üppigstes Grün bedeutet. Wenn dem Wetterbericht zu trauen ist, bleibt aber die ganze Insel zu Weihnachten trocken. Hier im Süden ist es heute wolkenlos. 

Wir wohnen in einem Condo, die hier beliebte Art zu hausen.


Hier typisches Hawaii-Feeling. Die Fenster haben nämlich keine, also keine Scheiben. Es gibt nur Lamellen. So kann der Wind durchs Haus ziehen, es gibt keine Aircondition. 

Gestern Abend ein bisschen eingekauft. Da wird einem bewusst, wie billig in Deutschland Lebensmittel sind. Ein Apfel hier im Supermarkt 2 $, die Mango 7, die Ananas 9, ein kleiner Joghurt 2,20, die große Packung Frischmilch 6,99 $. Philadelphia (muss sein) für 5,70. Man findet im Supermarkt kaum Gemüse (ein bisschen Blumenkohl, Karotten, Rosenkohl - Letzteren hielt ich für typisch deutsch), dafür den großen Hinweis, dass diese Zutaten, die weder eingefroren noch in Dosen sind, vor dem Verzehr gewaschen werden sollten. Ein kleines Bier im Pub gibt's für 7, das Glas Wein war nicht unter 11 zu haben. Dafür ist Benzin billig - und unser Taxifahrer meinte, Solar ist doch so unzuverlässig, deshalb funktioniere die Energieversorgung der Inseln zu 90 % mit Öl.

Die Steuerreform ist durch.  Hawaiis Senatorin nennt sie eine Schande.  Bis zu einem Jahreseinkommen von rund 80.000 $ steige die Steuerlast, darüber gibt's Entlastungen, die größten ab 750.000 Jahreseinkommen. 


Donnerstag, 21. Dezember 2017

Waikiki Beach

Bekannt aus Film und Fernsehen, DER Strand überhaupt, Waikiki Beach. Gesäumt von beeindruckender Hotelgigantenkulisse. Das erste Hotel hier ist immer noch das charmanteste.





Immerhin mal richtig amerikanisch gefrühstückt (wie als wenn der Amerikaner in den Paulaner geht).




Der Strand, ganz nett, kann aber mit dem von Wangerooge nicht mithalten. Allerdings unterscheiden sich die Wassertemperaturen ein wenig. Wenngleich Hawaii einen Temperaturrekord nach dem anderen schlägt in diesen Tagen, und zwar die Kälterekorde. Die Metereologen meinen, das sei das Gegenstück zu El Nina.




Die Surfer, von denen die ersten vor dem Sonnenaufgang auf dem Wasser sind, haben es auch nicht leicht. Wellen gibt es hier im Süden zurzeit praktisch nicht. So,liegen sie auf ihren Brettern und warten auf die 30 cm-Brandung.


Dienstag, 19. Dezember 2017

Die Sperbertäubchen

Überall zwitschert es. Besonders auffällig sind kleine Tauben, die überall auf dem Boden herumwuseln. Ursprünglich waren Sie hier gar nicht heimisch, sondern wurden eingeführt. Wie in vielen anderen asiatischen Ländern ebenso. Offensichtlich haben Sie keine allzu großen Ansprüche, sind wenig scheu, und wissen wo Mensch ist, bleibt auch immer etwas liegen.

Das ist 60 Gramm Sperbertäubchen. 



Im Capitol

Im historischen Kern von Honolulu haben sich 60-er Jahre-Architekten austoben dürfen und das neue Capitol erbaut. 



Die Säulen nehmen angeblich die Palmen auf. Immerhin, von oben soll man einen schönen Blick über die Stadt haben. Mal schauen, ob man das Gebäude des Abgeordnetenhauses und des Senats hinein kommt. Aha, auch in Zeiten von Terrorismus und Trump kein Pförtner, kein Sicherheitsdienst. Wir rufen den Aufzug und fahren in den fünften Stock. Ein Türschild „Büro des Gouverneurs“. Die beste Ehefrau macht sie auf – und wird freundlich von der Sekretärin begrüßt. This is Governors repesenting office, here he signs the laws, have talks. Dürfen wir mal reinschauen? Of  course, should I make a photo of you? 

Da kann man sagen was man will, so leicht kommt man nicht in das Büro des Oberbürgermeisters von Frankfurt. Auch das ist die USA heute.  



Im Vorzimmer des Gouverneurs kann man ohne Anmeldung während der Bürozeiten vorsprechen. Selbstverständlich kamen wir ebenso zu allen Abgeordnetenbüros. 

In die Plenarsäle von Abgeordnetenhaus und Senat kann man vom Innenhof hineinschauen. Die Überlegungen der Architekten, die Volksvertreter arbeiten transparent.




Das Gebäude von innen.