Sonntag, 24. Dezember 2017

Welt-Naturwunder Waimea Canyon

Und er trägt diesen Titel zu recht. Am Ende stehen wir in 1.600 m Höhe an einem der regenreichsten Stellen der Erde. Selbstverständlich halten sich die Wolken heute unter uns, nur ab und an hüllt uns ein Schwall in Nebel.



Vulkane, mächtige Erdbeben und der Waimea River haben dieses tausend Meter tiefe Tal geformt - und es ist schlicht unglaublich.  Die rote Erde, die immergrünen Wälder, die scharfen Einschnitte. Die Farben. 

Ich konnte mich nicht satt sehen. Von fern:



Näher dran:



Ein Drittel der Insel jungfräuliche Natur, wie die Amerikaner sagen. Keine Straße, kein Haus, kein Jagdgebiet, schlichtweg unerschlossen. Es gibt zwar eine Reihe von Trails, die aber auch nur die Randgebiete erschließen und die meistens nur mit Anmeldung begangen werden dürfen. Sie führen bis ins Tal oder zu den Wasserfällen. Ein paar hundert Meter habe ich mich auch durch den Wald geschlagen, auf einem vermeintlich leichtem Pfad, der aber in drei Kilometern 500 m hinab führt. 





Und schließlich oben. Die Insel diagonal vom Pazifik im Westen nach Norden auf der Canyon Road überquert und wieder auf den Pazifik blickend, wo der Nordwind die Feuchtigkeit herantreibt, die am Berg kondensiert. 




Über den Woken. Großartig!












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