Mittwoch, 27. Dezember 2017

South Kona

Es ist dunkel als wir endlich in Kona landen. Jutta sucht begeister den Jeep aus (statt eingebautem Navi ein Kompass und GPS-Position). Ein Foto sollte uns den schmalen Abzweig von der Hauptstraße in Honaunau zeigen, an dem unser Haus liegt. Herzlich willkommen, der Schlüssel steckt in der Haustür, mailte die Vermieterin noch. Natürlich kennt das Navi diesen privaten Weg nicht, selbstverständlich nutzt das Foto im Stockdunklen wenig, klar verpassen wir die Stichstraße, schließlich finden wir aber die Zufahrt.



Es ist einfach schön hier. Das erschließt sich ganz besonders am nächsten Morgen. Hier der Blick auf den unendlichen Pazifik, dort in den tropischen Garten. Unser Haus liegt einsam 300 m oberhalb der Küste, die Aussicht ist grandios. 

Big Island wirkt viel dünner besiedelt, viel ländlicher, viel urwüchsiger als Oahu und Kauai. Die Vegetation wirklich üppig, man hat das Gefühl, in wenigen Stunden könnte die schmale Straße hinunter zum Meer zugewachsen sein. Der heftige Regen der Nacht verzieht sich zum Tagesanbruch. 

Typisch amerikanisches Frühstück beim Bäcker in Captain Cook, Supermarkt, Steak vom grasgefüttertem Rind von dieser Insel erstanden, um abends den bereitstehenden Weber-Grill anzuwerfen. Ansonsten erstmal ankommen. 






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