Aber traumhaft die Kulisse, und so ist sie wirklich: Die Coconut Coast von Kauai, der nordwestlichen Hawaii-Insel. Hier kurz vor dem Sonnenaufgang von unserem Balkon aus gesehen.
Die Insel ist quasi ständig im Kino zu sehen. Sie hat die wildeste Natur, ist so sumpfig und gebirgig, dass sie nichtmal direkt umfahren werden kann. Die Nordküste gehörtbzu den regenreichsten Gebieten der Erde, was üppigstes Grün bedeutet. Wenn dem Wetterbericht zu trauen ist, bleibt aber die ganze Insel zu Weihnachten trocken. Hier im Süden ist es heute wolkenlos.
Wir wohnen in einem Condo, die hier beliebte Art zu hausen.
Hier typisches Hawaii-Feeling. Die Fenster haben nämlich keine, also keine Scheiben. Es gibt nur Lamellen. So kann der Wind durchs Haus ziehen, es gibt keine Aircondition.
Gestern Abend ein bisschen eingekauft. Da wird einem bewusst, wie billig in Deutschland Lebensmittel sind. Ein Apfel hier im Supermarkt 2 $, die Mango 7, die Ananas 9, ein kleiner Joghurt 2,20, die große Packung Frischmilch 6,99 $. Philadelphia (muss sein) für 5,70. Man findet im Supermarkt kaum Gemüse (ein bisschen Blumenkohl, Karotten, Rosenkohl - Letzteren hielt ich für typisch deutsch), dafür den großen Hinweis, dass diese Zutaten, die weder eingefroren noch in Dosen sind, vor dem Verzehr gewaschen werden sollten. Ein kleines Bier im Pub gibt's für 7, das Glas Wein war nicht unter 11 zu haben. Dafür ist Benzin billig - und unser Taxifahrer meinte, Solar ist doch so unzuverlässig, deshalb funktioniere die Energieversorgung der Inseln zu 90 % mit Öl.
Die Steuerreform ist durch. Hawaiis Senatorin nennt sie eine Schande. Bis zu einem Jahreseinkommen von rund 80.000 $ steige die Steuerlast, darüber gibt's Entlastungen, die größten ab 750.000 Jahreseinkommen.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen