Die Grundstücke sind groß bis riesig, vielfach wird einiges vom Wald stehen gelassen und die Häuser, fast ausschließlich aus Holz, sind uneinsichtig.
Das ist meine Zufahrtsstraße, die 38th Road, von der Küstenlinie ab gezählt. Die schönsten Häuser in den Straßen 1 bis 3, dann wird es einfacher und ab 35 wieder wertiger, alles aber mit eingesprengselten Ausnahmen.
Hier so ein bisschen die Kategorie "normal".
Grundsätzlich ist auf Hawaii alles entspannt, aber offensichtlich gibt es hier eine große Vorsicht vor Einbrüchen. Nahezu alle Grundstücke die ständig bewohnt sind werden von Hunden bewacht, viele sind über Alarmsysteme gesichert. Habe bisher gar nicht über meine Sicherheit nachgedacht. Ein Nachbar hat an seinem Tor ein Schild, KEINE GNADE HINTER DIESEM TOR. Das Bild dazu, ein Mann zielt mit seiner Pistole auf einem vor ihm knienden Kerl.
Andere Schilder finde ich lustiger.
Die Inselhauptstadt Hilo ist 20 km entfernt, es ist aber auch nur ein Städtchen mit gut 40.000 Einwohnern. Mehrfach durch Tsunamis zerstört, gibt es nur wenige Steine Gebäude mit ein bisschen Geschichte.
Hilo gilt als eine der regenreichsten Städte der Welt, macht allerdings während meiner Anwesenheit diesem Anspruch keine Ehre. Gerne ist es zwischen mittags und spät nachmittags bewölkt, aber regnen tut es offensichtlich nur in den Bergen.
Natürlich ist es in Hilo grün und blühend, die Umgebung hat einige schöne Wasserfälle, zum Beispiel der Wailuku River. Die Rainbow Falls sind wegen eines Rettungseinsatzes gesperrt, wahrscheinlich ist einem Amerikaner sein Hang in Wasserfälle zu springen, zum Verhängnis geworden. Die Feuerwehren hier haben übrigens gelbe Autos.
Sehr schön und direkt am Wasser gelegen, der japanische Garten von Hilo.
Angenehm, es gibt einige nette Cafés, eine geschäftigen täglichen Bauernmarkt und erstaunlich viele Geschäfte, auch für den ausgefallenen Geschmack. Aber selbst die wirklich schönen, und teuren Kleidungsstücke, beispielsweise besondere Hawaii – Hemden, sind Made in Indonesia, India oder China. Ganz selten gibt's bei Kleidung Hawaiian made, wie es bei vielen anderen Artikeln, auch vielen Lebensmitteln, gerne herausgestellt wird, und in der Regel teurer ist als Mainland made oder Mainland grown.
Schön, dieser Hinweis in einem Buchladen, über den Local Boy, der Präsident wurde.










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