Freitag, 2. Februar 2018

Regenwald

ÜDer Südosten der Hawaii-Insel ist Regnfanggebiet, und es ist warm. Beste Voraussetzungen um einen Dschungel entstehen zu lassen. So sieht es aus, wenn man durchfährt. 


Doch ist es nicht die Natur, die sich hier in Millionen Jahre entwickelt hat, sondern Flora und Fauna werden durch Aliens dominiert, insbesondere durch in den letzten hundert Jahrwn eingebrachte und eingeschleppte Pflanzen und Tiere.

Abends schreit der Wald, doch diese Urwaldgeräusche werden von Fröschen dominiert, den Coquis. Sie können Straßenlärm übertönen. Die ersten Exemplare kamen vor 30 Jahren mit einem
Fruchtcontainer aus Südamerika. Heute schnappen sie den Eingeborenen Vögeln viele Insekten weg. 

Die am häufigsten zu sehenden Säugetiere sind Mungos, die gerne durch die Gärten und über Starßenrand huschen. Ausgesetzt, um die Ratten in den Zuckerrohrfeldern zu dezimieren. Leider jagen Mungos am Tag, Ratten sind nachtaktiv. Also kümmern sich die Jäger eher um die Vögel.

Die Vögel, die hier häufig sind und auffallen, sind alle Invasoren, wie die Safranfinken, die als ausgebüchste Käfigvögel gut klarkamen und nun häufig sind.


Alle Vögel die ich bisher sah, leben erst wenige Jahrzehnte auf diesen Inseln. Gleiches gilt für Pflanzen. Besonders schön anzuschauen sind wilde Orchideen im Wald. Wenn man aufmerksam ist, sieht man viele. Ursprünglich kommen Sie hier nicht vor.


Diese heißt, und der Name ist Programm, phillipinische Orchidee.

Trotzdem beeindruckt auch diese Natur, die sich auf größeren Gebieten noch wirtschaftlich ungenutzt entfalten kann.


Wenn die State-Park-Verwaltung eingreift, wird die Dschungelwanderung zum Spaziergang.





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