Es gibt eine Straße bis auf 4000 m, also nichts wie den Jeep gesattelt und rauf. Auf zweieinhalbtausend die Starßensperre. Heute nicht befahrbar, wegen Eis und Sturm. Das darf nicht wahr sein, es ist eigentlich so schön, wie sonst kaum hier in den Bergen.
Ich bin auf dem sogenannten Sattel, dem Einschnitt zwischen dem Mauna Loa im Süden und dem Kea im Norden. Die Lava beider Vulkane hat sich hier bis auf 1900 m aufgebaut. Es gibt auch eine schmale Straße Richtung Südvulkan. Dann nehme ich eben die, mal schauen wie weit ich komme.
Es geht schier endlos durch das Lavafeld. Ich passiere die 8000 Fuß-Marke, die 9000, 10000, 11000, die Straße führt mich immer höher. 30 km, ein Auto im Gegenverkehr, schließlich endet die Strecke in 3500 m über N.N. vor dem Observatorium. Es liegt auch hier noch der in der Nacht gefallene Schnee, es sind nun 8°.
Kleine Rundwanderung, so 3 km mit ein bisschen Steigerung bringt mich ordentlich in Luftnot, der starke Wind kühlt auch spürbar.
Vor mir der Mauna Kea, der auch am Nachmittag noch gesperrt ist. Aber es war nicht mein letzter Versuch, schließlich war ich noch nie auf einem Viertausender.





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